Immer schuld
Du warst häufig diejenige, die schuld war, wenn es Streit gab – selbst dann, wenn du kaum etwas damit zu tun hattest.
Und merkst du heute noch, wie sehr alte Rollen, Schuldgefühle und Erwartungen dein Leben beeinflussen?
Verstehe, warum du heute noch so reagierst – und beginne, dich Schritt für Schritt aus alten Rollen zu lösen.
6 Module · 37 Videos · ca. 4 Stunden · 6 Monate Zugang
Vielleicht waren es keine einzelnen großen Ereignisse. Vielleicht war es die Rolle, die du in deiner Familie immer wieder übernehmen musstest.
Du warst häufig diejenige, die schuld war, wenn es Streit gab – selbst dann, wenn du kaum etwas damit zu tun hattest.
Ein Geschwisterkind wurde bewundert oder bevorzugt – während bei dir ständig etwas gefunden wurde, das nicht richtig war.
Du hast schon früh versucht, Streit zu schlichten, die Stimmung zu retten oder dafür zu sorgen, dass es allen anderen gut geht.
Du hast gelernt, dich anzupassen, leise zu sein oder eigene Bedürfnisse zurückzustellen, damit zu Hause kein neuer Konflikt entsteht.
Sobald du heute Nein sagst oder Abstand brauchst, fühlst du dich egoistisch, undankbar oder schuldig.
Ein enttäuschter Blick, eine Spitze oder ein Vorwurf deiner Eltern reicht noch heute aus, damit alte Schuldgefühle wieder hochkommen.
Solche Erfahrungen können erklären, warum bestimmte Reaktionen heute so schnell und so stark auftauchen – auch wenn du längst erwachsen bist.
In belastenden Familiensystemen übernehmen Kinder oft Rollen, die ihnen Sicherheit, Zugehörigkeit oder möglichst wenig Konflikt versprechen. Später können genau diese Rollen weiterwirken.
Du warst häufig schuld – egal, was tatsächlich passiert ist.
Du musstest Erwartungen erfüllen, funktionieren und durftest kaum Fehler machen.
Du hast versucht, Streit zu schlichten und alle zusammenzuhalten.
Du durftest selbst kaum Bedürfnisse oder Schwäche zeigen.
Du hast gelernt, möglichst wenig Raum einzunehmen und nicht aufzufallen.
Im Kurs lernst du, solche Rollen zu erkennen und früher zu bemerken, wann du automatisch wieder in ein altes Muster rutschst.
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Es geht nicht darum, deine Familie zu diagnostizieren. Es geht darum, deine Erfahrungen einzuordnen und deine heutigen Reaktionen besser zu verstehen.
Du erkennst, warum bestimmte Sätze, Blicke oder Situationen so starke Gefühle in dir auslösen.
Du bemerkst früher, wenn du wieder automatisch Verantwortung übernimmst, vermittelst oder dich kleiner machst.
Du kannst besser unterscheiden, was wirklich zu dir gehört – und was aus deiner familiären Prägung stammt.
Du verstehst, warum du möglicherweise immer wieder bei Menschen landest, für die du kämpfen, retten oder funktionieren musst.
Du lernst, Nein zu sagen, ohne automatisch davon auszugehen, dass du damit ein schlechter oder egoistischer Mensch bist.
Du nimmst deine eigenen Bedürfnisse wahr und kannst sie äußern, ohne sofort darüber nachzudenken, was andere davon halten.
Du musst nicht jede Reaktion gegen dich selbst auslegen. Du darfst verstehen, woher sie kommt.
Rita begleitet Menschen, die unter toxischen und belastenden Beziehungsmustern leiden und sich aus alten Dynamiken lösen möchten.
Sie ist zertifizierte psychologische Beraterin in Traumatherapie (advanced) und arbeitet traumasensibel. Im Kurs verbindet sie fachliche Einordnung mit einer klaren, verständlichen Sprache.
Dabei geht es nicht darum, deine Familie aus der Ferne zu diagnostizieren. Im Mittelpunkt stehen deine Erfahrungen, deine heutigen Reaktionen und die Frage, wie du bewusster mit ihnen umgehen kannst.
Du kannst die Inhalte in deinem eigenen Tempo ansehen und dich genau mit den Themen beschäftigen, die für deine Situation gerade besonders relevant sind.
Von der Einordnung deiner Herkunftsfamilie über alte Rollen und Beziehungsmuster bis zu Grenzen, Kontakt und innerer Ablösung.
Wenn du dich häufig schuldig fühlst, obwohl du eigentlich nur eine Grenze setzt, ist Modul 5 besonders relevant. Wenn du dich fragst, warum du heute immer wieder dieselbe Rolle in Beziehungen einnimmst, findest du in Modul 4 die Zusammenhänge.
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Du beginnst mit der Einordnung deiner Herkunftsfamilie und gehst dann weiter zu Rollen, Folgen, Wiederholungen, Grenzen und deinem eigenen Leben.
Öffne ein Modul, um Fragen, Lerninhalte und die jeweilige Einordnung zu sehen.
WORUM GEHT ES?
Du lernst, die Dynamiken deiner Herkunftsfamilie besser einzuordnen.
TYPISCHE FRAGEN
DU LERNST
DANACH KANNST DU BESSER EINORDNEN
Du bekommst einen klareren Blick darauf, was damals passiert ist und warum es dich bis heute beeinflusst.
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Distanz allein bedeutet nicht, emotional frei zu sein.
Dieser Kurs hat für mich unglaublich viel verändert.
Ich habe schon lange gespürt, dass die Beziehung zu meiner Mutter mich auch über die große Entfernung hinweg beeinflusst und dass ich mich durch Nachrichten und den Kontakt, vor allem über WhatsApp, immer wieder kontrolliert und emotional gefangen fühle. Trotzdem konnte ich vieles lange nicht richtig einordnen.
Dieser Kurs über narzisstische Familiensysteme, insbesondere über die narzisstische Mutter, hat für mich unglaublich viele Zusammenhänge sichtbar gemacht. Ich habe mich in so vielen Lektionen wiedererkannt, dass es teilweise fast erschreckend war – gleichzeitig war es aber auch eine enorme Erleichterung.
— Karolin
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Nein. Der Kurs kann auch für betroffene Männer hilfreich sein – ebenso dann, wenn die Familienstruktur beispielsweise durch einen narzisstisch geprägten Vater belastet wurde. Die direkte Ansprache im Kurs ist teilweise weiblich formuliert.
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